Schlusssektion

Die Schlusssektion umfasst das Calibration and Monitoring System (CMS) und damit eine Vielzahl von Geräten zur Kalibration und Überwachung des KATRIN-Experiments. Im CMS wird unter anderem die Aktivität der Tritiumquelle überwacht. Darüber hinaus ist die Rear-Sektion Bestandteil des CMS. Sie dient ebenfalls der Überwachung und Diagnostik der im KATRIN-Experiment ablaufenden Prozesse.

Das zentrale Instrument der Schlussektion ist die Elektronenkanone (e-gun). Sie bildet den Anfang der 70 m langen KATRIN-Beamline. Auf Grundlage des photoelektrischen Effekts werden hier Elektronenpakete mit wohldefinierter Energie und definiertem Emissionswinkel erzeugt. Die kinetische Energie der Elektronen beträgt 18,6 keV . Anschließend durchlaufen sie die gesamte Experimentieranordnung. Ziel ist die Charakterisierung sowie die kontinuierliche Überwachung der Beamline und der Tritiumquelle.